Herzlich Willkommen! Gottesdienst: sonntags 10 Uhr

„Man wird ja wohl noch die Wahrheit sagen dürfen.“

„Redet nicht schlecht übereinander, Brüder! Wer über einen Bruder schlecht redet oder seinen Bruder richtet, redet schlecht über das Gesetz und richtet das Gesetz. Wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes, sondern ein Richter.“ (Jakobus 4 Vers 11)

Keiner der Angesprochenen hätte gewagt, gegen Gottes Vorschriften Stellung zu beziehen. Wer von uns will schon gegen Gott sein? Ich nicht und du auch nicht, stimmt’s? „Man wird ja wohl noch die Wahrheit sagen dürfen,“ bekommt man oft zur Antwort, wenn man darauf hinwirkt, dass man doch den Anderen nicht so schlecht machen sollte. Ja, die Wahrheit dürfen wir wohl sagen, aber das ist natürlich kein Freibrief für das Verbreiten negativer Botschaften. Wie leicht passiert es, dass wir nicht das Gute suchen (oder finden) sondern über das Schlechte, Mangelhafte stolpern? Und dann sehen wir darin eher Gesprächsthema statt Gebetsanliegen. Auch die Möglichkeit, dem Mangel des Anderen abzuhelfen wird dabei selten in Erwägung gezogen; es wird lieber darüber gesprochen – mit Anderen.

Jakobus ist da knallhart: „Redet nicht schlecht übereinander,“ denn das ist gleichbedeutend mit einem Urteil über das Gesetz Gottes. Muss man das wirklich so drastisch formulieren? Jakobus will aufzeigen, wie schnell wir uns mit unserem Urteil selbst erheben und damit praktisch den Richterstuhl Gottes besetzen. Er sieht es nicht als Lappalie an, wenn man „die Dinge auch mal beim Namen nennt“. In der Bibel wird das übrigens »üble Nachrede« genannt (Luther: »Afterreden«).

Die Erfahrung zeigt, dass negatives Reden die Stimmung genauso vergiftet wie „gutreden“ (segnen) die Stimmung hebt und Kräfte freisetzt. Das wäre doch schon Grund genug, gute Umgangsformen zu pflegen. Außerdem lieben Christen einander – gehören wir doch alle zu einem – zu SEINEM – Körper. Und wenn jeder das Gute will, dann hat es auch keiner nötig, über den Anderen zu reden. Man wird doch viel lieber miteinander reden wollen.
1. Petrus 3,9 „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schimpfwort mit Schimpfwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt!“
Sieh an – dieses Verhalten lohnt sich sogar!

Norbert Lorenz

Jesus ist auferstanden

Nur weil Jesus lebt, macht Christsein Sinn!

Wenn er lebt, kann man ihn auch erleben. Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten ein.

Sonntag 10.00 Uhr, Rosa-Helfers-Str. 6 (Scharnhorstviertel)